1. Mai 1854: Kurort in Laško

1. Mai 1854: Kurort in Laško

Ing. Leopold Rodl eröffnete das größte Hallenbad der Steiermark in Laško an der Stelle des heutigen Kurortes. Das Badehaus erhielt später andere Einrichtungen, und dieser Tag gilt als Gründungstag des Spas, das zu einem Zentrum für die Rehabilitation und Behandlung von Verletzungen des Bewegungsapparates wurde.

Die Thermalquelle war den Römern wahrscheinlich bereits bekannt, und das erste erhaltene Dokument darüber ist ein Pachtvertrag aus dem Jahr 1534, in dem das Kartäuserkloster Jurklošter sie an einen bestimmten Pindar verpachtet. Die erste wissenschaftliche Analyse des Wassers wurde 1818 durchgeführt, als es ihnen gelang, eine Quelle direkt neben der Savinja zu finden. Auf Initiative von Dr. Riedl stauten die Einheimischen die Quelle auf und bauten einen Holzschuppen, der jedoch regelmäßig von den jährlichen Überschwemmungen weggespült wurde.

Nach der Ankunft der Eisenbahn wurde der Frühling für Investoren interessant. Das Schwimmbad und das Schwimmbad wurden am 1. Mai 1854 eröffnet. Sie erhielten den Namen Kaiser Franz-Josefs-Bad, und bald versammelte sich hier eine ausgewählte Gesellschaft der Wiener und Glücksspielaristokratie. 1882 kaufte Teodor Gunkel das Spa, perfektionierte die Einrichtungen und arrangierte den Strom und fügte mehrere Gebäude hinzu. Damit wurde Laško zu einem der ersten Kurorte in Österreich-Ungarn.

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Peter Colnar

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