Die Erinnerung an das Lager

Die Erinnerung an das Lager

Adolf Bratina, Dolfk Badgjelov von Stomaž, wurde in ein deutsches Arbeitslager deportiert. Nach dem Krieg kehrte er zu Fuß aus Bayern nach Hause zurück. Zusammen mit dem Vater des verstorbenen Priesters und Herausgebers Dr. Drago Klemenčič, ebenfalls aus Stomažana.

Bratina, geboren am 12. Februar 1905 im Weiler Bratini, diente zu einer Zeit, als Primorska unter italienischer Besatzung war, zur Wehrpflicht in der italienischen Armee.

Er wurde am 27. Dezember 1943 in der Nähe von Stomaže oberhalb von Ajdovščina gefangen genommen. Deutsche Soldaten brachten ihn nach Königsberg, dem heutigen Kaliningrad. Nach 40 Tagen wurde er mit dem Zug ins Hauptlager Dachau gebracht. Er erhielt die Nummer 02913/43. Er wurde in das Lager Raimersfeld und schließlich nach Bad Reichenhall gebracht. Hier arbeitete er bis zum 25. April 1945 als Maurer in Notunterkünften und auf einem Bauernhof.

Er kam mit einem Jet nach Hause, aber er kam darüber hinweg. Nach dem Krieg heiratete er und heiratete die Badgels. Er und seine Frau Olga hatten fünf Kinder. Aufgrund demokratischer und christlicher Werte litt die Familie unter kommunistischem Druck. Weil er zur Beerdigung des Papstes (1963) ging und ohne Dokumente zurückkehrte, wurde er in Koper eingesperrt. Dies ruinierte letztendlich seine Gesundheit.

Trotz eines schwierigen Lebens unter allen drei totalitären Regimen war er ein fröhlicher Mann. Immer in guter Stimmung, viel in den Hügeln, viel auf dem Weg. Er starb am 3. August 1988 zu Hause. Seine drei Kinder, fünf Enkelkinder und 13 Urenkel leben. Wir führen die Familie Bratinov auf Adolfs sechsmaligen Urgroßvater Luka Bratina zurück, der um 6 in der Nähe von Stomaže geboren wurde.

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Tino Mamic

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