XNUMX. Todestag von Bischof Mahnič

XNUMX. Todestag von Bischof Mahnič

Heute jährt sich der Todestag von Dr. Anton Mahnič, Gorizia-Priester, Bischof von Krk, Professor, Dichter, Schriftsteller, Kritiker, katholischer Ideologe, Herausgeber, Pädagoge und Ratskandidat.

"Ghost Separation"

Noch heute setzt sich Mahnič für die "Trennung der Geister" ein oder der sogenannte kulturelle Kampf und Missbrauch dieses Begriffs, der im slowenischen öffentlichen Diskurs noch vorhanden ist.
Anton Mahnič wurde am 14. September 1850 im Dorf Kobdilj bei Štanjel am Karst als erstes von neun Kindern geboren. Er besuchte die Grundschule in Štanjel. Im Oktober 1863 schrieb er sich in der ersten Klasse des staatlichen Gymnasiums in Görz ein. Er war schon immer ein ausgezeichneter Schüler. Im folgenden Jahr gründete er zusammen mit seinen Klassenkameraden die Literaturbroschüre Vrt. Dies war seine erste Begegnung mit dem geschriebenen Wort. Literatur- und Kulturhistoriker erwähnen die Zwölf Abende, die er 1884 in Slowenien veröffentlichte, als Hauptmeilenstein seiner Arbeit.
Bereits nach dem dritten Jahr der Theologie, am 30. August 1874, wurde er zum Priester geweiht. Im Sommer 1875 schloss er sein theologisches Studium ab und im selben Herbst ernannte ihn Erzbischof Andrej Gollmayr zum Präfekten eines kleinen Seminars in Görz. So begann seine Gorizia-Zeit, die zwischen pädagogischer Arbeit im Seminar, Schreiben und Redigieren, einer Reihe öffentlicher Kontroversen und einigen Eingriffen in das politische Leben aufgeteilt war. Gleichzeitig bereitete er eine Promotion in Theologie an der Universität Wien vor, die er im Mai 1881 abschloss, als er seine dogmatische These über die Hölle erfolgreich verteidigte.
1881 wurde er ordentlicher Professor für Bibelwissenschaften in Gorizia-Theologie und Herausgeber der lateinisch geschriebenen Diözesanzeitschrift Folium Periodicum. 1888 begann er mit der Veröffentlichung der römisch-katholischen Zeitung. Er war der Herausgeber, Eigentümer und Hauptverfasser dieser Zeitschrift. Damit förderte er die Bildung der 1. Slowenisch-Katholischen Versammlung (1892), mit der die slowenisch-katholische Bewegung begann.

Bischof von Kroatien

Foto (c): Tino Mamić

Im November 1896 ernannte ihn Kaiser Franz Joseph zum Bischof der Insel Krk und am 3. Dezember zum Papst Leo XIII. bestätigte den Termin. Am 7. Februar 1897 wurde Dr. Anton Mahnič ordinierte einen Bischof in der Kathedrale von Görz.
Er gründete eine Diözesandruckerei in Krk, in der viele Werke des Bischofs und seiner Mitarbeiter gedruckt wurden, insbesondere die Zeitschrift Hrvatska straža, die für die Bildung der kroatisch-katholischen Bewegung ähnliche Verdienste hat wie die römisch-katholische für Slowenisch. 1903 gründete er die kroatische Akademische Gesellschaft und begann seinen Kampf, Kroatisch als Unterrichtssprache zuzulassen. Er ermutigte auch die Teilnahme von Slowenen und Kroaten im kulturellen, kirchlichen und politischen Bereich. Während des Ersten Weltkriegs bat er die Priester, darauf zu bestehen, dass ihre Gläubigen für sie opfern.

Das Leben endet in Zagreb

Am Ende des Ersten Weltkriegs im Herbst 1918 besetzte die italienische Armee Krk und richtete eine militärische Besatzungsbehörde ein. Anstrengung und Krankheit zwangen Bischof Mahnič, 1919 die Erlaubnis zu beantragen, zur Behandlung nach Zagreb zu gehen, doch die italienischen Behörden brachten ihn betrügerisch nach Rom. Er lebte vom 4. April 1919 bis zum 10. März 1920 in Frascati bei Rom in Armut. Er kehrte schwer krank nach Krk zurück. Bereits am 1. Juli 1920 ging er nach Zagreb, um sich in Varaždinske Toplice behandeln zu lassen, aber ihm ging das Geld für die Behandlung aus. Er wollte nach Krk zurückkehren, um möglicherweise eine Immobilie zu verkaufen und seine Behandlung fortsetzen zu können. Der Erzbischof von Zagreb, Antun Bauer, lud ihn in sein Haus ein, wo er am 14. Dezember 1920 starb. Er wurde in der Kirche St. Francis Xavier in Zagreb.

Kehre nach Krk zurück

Die sterblichen Überreste von Bischof Dr. Anton Mahnič wurde 2002 auf die Insel Krk verlegt, wo er in der dortigen Kathedrale beigesetzt ist. Im Dezember 2013 begann der Prozess für seine Seligsprechung.
Nachtrag: Diesen Oktober bereiteten wir in Görz ein Symposium über unseren großen Landsmann vor, das aus gesundheitlichen Gründen auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Wir werden es so schnell wie möglich organisieren.
Es sprechen: Saša Ilijić, Tomaž Simčič, Stane Granda, Ivo Kerže, Igor Grdina, Aleš Maver, Matic Batič, Renato Podbersič, Andrej Vončina

Foto (c): Tino Mamić

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Renato Podbersič

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