Ukrainische Erinnerung

Ukrainische Erinnerung
Vor einem guten Jahrhundert, bis 1918, lebten die Slowenen zusammen mit der Arbeit der (westlichen) Ukrainer im selben Land, der Habsburgermonarchie. Ukrainer (Ruthenen, Ruthenen), in der damaligen Heimat unserer Vorfahren ok. vier Millionen, hauptsächlich in den damaligen Ländern Galizien und der Bukowina gefunden. Die gesamte ethnische Vielfalt der Monarchie zeigte sich auch in der farbenfrohen Zusammensetzung des Teams der österreichisch-ungarischen Armee. 1906 gab es von tausend gewöhnlichen Soldaten 81 Ukrainer und nur 26 Slowenen.
Die Namen heutiger Orte in der Westukraine wie Lemberg / Lemberg / Lemberg, Brzeźany / Berezhany, Stanislawow / Iwano-Frankiwsk, Stryj / Stryi, Kolomyia / Kolomea / Kolomyya, Chernivtsi / Czernowitz und viele andere erscheinen häufig in Gedenkaufzeichnungen als Nun, slowenische Soldaten. Unsere Vorfahren kämpften nämlich im Ersten Weltkrieg als österreichisch-ungarische Soldaten, viele von ihnen befanden sich an der Ostfront gegen das zaristische Russland sowie gegen Graz III. Korps, zu dem die meisten Militäreinheiten mit Wehrpflicht auf dem heutigen slowenischen Territorium gehörten. In den ersten Kriegsmonaten erlitten sie auf diesem Schlachtfeld sehr schwere Verluste.
Slowenien würdigte seine Soldaten, die im Gebiet der heutigen Ukraine gefallen sind. 2018, anlässlich des XNUMX. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkriegs, wurde er auf dem Militärfriedhof von Ličakiv in Lemberg beigesetzt.
Nach der Errichtung der Isonzo-Front im Mai 1915 befanden sich viele ukrainische Soldaten an unseren Orten. Im Nordosten der Monarchie hatten sie ihr Rekrutierungsgebiet c. in kr. Infanterieregimenter Nr. 9, 15, 24, 30, 41, 50, 58, 65, 66, 77, 80, 89, 95; c. kr. Infanterieregimenter Nr. 18, 19, 20, 22, 35, 36; c. in kr. Jagdbataillone Nr. 17, 24, 30, 32. Zusätzlich zu ihnen verschiedene Artillerie-, Kavallerie- und andere Einheiten. Die meisten dieser Einheiten kämpften zumindest einige Zeit auch an der Isonzo-Front.
Auf dem Friedhof zwischen Vrtojba und Bukovica sind 282 Menschen begraben
Österreichisch-ungarische Soldaten, Mitglieder des Infanterieregiments Nr. 24, an der Isonzo-Front gefallen. Rekrutierungsbereich des Infanterieregiments Nr. 24 (K. u. K. Infanterieregiment „Rittervon Kummer“ Nr. 24) befand sich in der Gegend von Kolomyia (heute Kolomyia). Das Regiment bestand zu 80% aus Ukrainern (Ruthenen, Ruthenen), zu 10% aus Polen und zu 10% aus Deutschen. In der 7., 8. und 9. Isonzo-Schlacht, im Herbst 1916, kämpften sie in der Gegend zwischen Dolnja Vrtojba und dem Fluss Vipava.
Ein Gedenkschild im Panovec-Wald in der Region Goriška erinnert ebenfalls an ukrainische Soldaten. Ehemalige c. kr. Das 20. Infanterieregiment der Heimgarde (K. k. Landwehr-Infanterieregiment Nr. 20 - LIR20) hatte seinen Sitz in der heutigen ukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk, und zum Rekrutierungsgebiet gehörten auch Brzeźany und Chortkiv (Czortkow). Es diente mehr als 70% der Soldaten der ukrainischen Nationalität. Im März 1917 wurde das Regiment umbenannt c. kr. 20. Gewehrregiment (kk Schützen Regiment - Sch. R. 20). Im Sommer 1917 verteidigte er die Front in der Gegend von Panovec in der Nähe des heutigen Straßentunnels zwischen Grčna und Rožna Dolina. Das Regimentskommando war dann einen guten Kilometer östlich am westlichen Rand einer größeren sumpfigen Lichtung stationiert, die in Bajta in Rožna Dolina nach Panovec mündet. Im Sommer 1917 wurde daneben ein schönes Steindenkmal errichtet. Mit der Aufschrift „Erbaut von der Techn. Comp. Sch. 20 "auf der Rückseite berichteten Soldaten, dass es von einer technischen Regimentsfirma gebaut worden war. Während des Krieges wurde das Schild nicht beschädigt, aber dann wurde es langsam vom Wald und der Vergessenheit verschlungen. Daher gab die Gesellschaft der Isonzo-Front 1915-1917 die Initiative zur Restaurierung und letztes Jahr leuchtete das Schild in einem schönen Bild.
Restauriertes Denkmal c. kr. Das 20. Gewehrregiment in Panovec dient auch als zentrales Denkmal für alle Ukrainer, die an der Isonzo-Front gekämpft haben.
Unser größter Kenner der Ukraine ist Dr. Aleš Maver.

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Renato Podbersič

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